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Historisch-politische Bildung (HpB)
Allgemeines HpB ist das „Grundfach der politischen Bildung“, es hat „sich politischen Fragen (zu) stellen, die das Leben in diesem Land, in Europa und in der Weltgesellschaft aufwirft.“ (HpB Lehrplan) Dies bedeutet für uns, beispielhaft Tatbestände / Strukturen und Entwicklungslinien zu untersuchen und zu beurteilen. Weiterhin legen wir auf eine korrekte und argumentativ nachvollziehbare Darstellung / Präsentation der Resultate großen Wert. Das Fach HpB ist von der Einführungsphase (E1) bis zum Abitur (Q4) verpflichtend. Es ist – neben WiSo- eine Option des obligatorischen sozialwissenschaftlichen Prüfungsfachs im Abitur.
Überblick E1/2 Entstehung und Probleme moderner Gesellschaften: Französische Revolution; Konflikte in Staat und Gesellschaft der Moderne Q 1 Entwicklungslinien vom 19. zum 20. Jahrhundert: Nation und Nationalismus; Ursachen und Folgen des 1. Weltkriegs; Entstehung, Krise und Scheitern der Weimarer Republik Q 2 Diktatur und Demokratie: Ideologie, Herrschaftssystem und Massenvernichtungspolitik des Nationalsozialismus; Strategien und Konfliktlinien im Kalten Krieg Q 3 Von der bipolaren zu einer neuen Weltordnung: Perspektiven internationaler Politik nach 1989; Rolle Europas; globale Umwelt- und Verteilungskonflikte Q 4 Chancen und Risiken des 21. Jahrhunderts; Abiturvorbereitung Arbeitsschwerpunkte In der Einführungsphase (E1/2) werden grundlegende Tatbestände und Konflikte - z. B. Menschenrechte, politisches System, Gewaltenteilung, Medien, Teilhabe - einer modernen, demokratischen Gesellschaft und ihres Staates behandelt. Dies geschieht anhand der Bundesrepublik Deutschland. Das Beispiel der Französischen Revolution zeigt den Übergang von einer feudalen Gesellschaft zu neueren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemen und Konfliktlinien, die sich bis in die Gegenwart verlängern lassen. Eine angemessene Zeit im Unterricht ist der Textarbeit gewidmet. Die Arbeit in der Qualifikationsphase erhält durch einen zentralen (Abitur-) Einführungserlass eine wechselnde Gewichtung der im Überblick vorgestellten Themen. Die exemplarische Arbeit wird weiter differenziert: Die Kräfte, Interessen und Konflikte, die historischen, politischen und sozialen Prozessen innewohnen, sollen mittels Materialien (Texte, Karikaturen, Schaubilder, Medienbeiträge usw.), konkurrierender Theorien und Modellen analysiert, dargestellt und – auch hinsichtlich möglicher Lösungen - bewertet werden. Die Darstellung in Sachtexten wird ergänzt durch kreative Formen (z.B. Leserbriefe, Blogs, Satiren, Polemiken usw.), Rollenspiele, Diskussionen, Debattenbeiträge, (mediengestützte) Vorträge.
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