Besuch des Botanischen Gartens in Darmstadt

  

An einem sonnigen Dienstagnachmittag waren zwei Klassen des Abendgymnasiums Darmstadt (VK/E2) mit ihrer Biologielehrerin Frau Vetter und dem Mathematiklehrer Herrn Geueke im Botanischen Garten Darmstadt. Frau Vetter stellte den neugierigen und wissbegierigen Studierenden einige interessante Pflanzen vor.

 

Eine Gruppe von Studierenden hat auch wissen wollen, wie viele Personen es benötigt, um die Platane zu umarmen. Das Ergebnis waren 5 Personen.

Als wir den Botanischen Garten besichtigten, sahen wir unter anderem auch das Johanniskraut. Die gelben Blüten weckten schon von Weitem unsere Aufmerksamkeit. Johanniskraut wird schon seit der Antike gegen depressive Verstimmungen eingesetzt und findet auch heute noch Verwendung in der Medizin. Als Hingucker ist dieses Kraut auch für den eigenen Garten gut geeignet, da es pflegeleicht und robust ist.

 

Der Bambus gehört zur Familie der Süßgräser. Die Halme sind hohl, verzweigen sich bei vielen Arten und wachsen schnell, wobei manche Bambusarten eine Höhe bis zu 30 Metern erreichen können. Die Halme sind sehr stabil und werden in Südostasien traditionell zum Hausbau verwendet. Bei uns kann man sie beispielsweise als Dielen oder Sichtschutz kaufen. Aufgrund des schnellen Wachsens wurde Bambus im Mittelalter als Foltermethode eingesetzt. Dabei wurde die gefolterte Person über einer Sprosse festgebunden. Der Bambus schuf sich seinen Weg durch den Körper, was mit großen Schmerzen und letztlich dem Tod verbunden.

 

 

Eine Station unseres Rundgangs waren die Fleischfressenden Pflanzen. Kannenpflanze: Eine spezielle Flüssigkeit sorgt für den besonders glatten Rand der Blätter. Fällt ein Insekt in das Blumengefäß, landet es in einem Gemisch aus Verdauungsenzymen. Dadurch löst sich das Tier auf.

 

 

Venussfliegenfalle: Sie besitzen Fangblätter mit am Rand wachsenden spitz zulaufenden Borsten. Die Fangblätter sind innen rot und enthalten eine Lockflüssigkeit. Diese zieht vor allem fliegende Insekten an. Landet ein Insekt auf den Auslöseborsten der Venusfliegenfalle, klappt diese ihre Fangblätter zu und es beginnt die mehrtägige Verdauung. Jedes Fangblatt fängt maximal fünf Beutetiere, bevor es abstirbt.